
Kunstforum #303 2025 - Nakt
Aktdarstellungen sind so alt wie die Kunstgeschichte selbst und ĂŒber die Jahrhunderte immer wieder mit Tabus besetzt. Dabei verĂ€ndern sich die Ansichten und Ausdrucksweisen des Nackten, Erotischen und Sexuellen in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart. Sogenannte âfreizĂŒgigeâ Kunst kann wesentlich zu einer verĂ€nderten, offeneren gesellschaftlichen Wahrnehmung des Sexuellen beitragen, tabulos und dabei aufklĂ€rend sein. Seit dem 19. Jhd. scheint die Gesellschaft diesbezĂŒglich fĂŒr Bilder und Diskurse eine Entwicklung zu mehr Offenheit und Toleranz zu erfahren, auch diverse GeschlechteridentitĂ€ten dĂŒrfen sichtbar(er) ausgelebt und PornograïŹsches muss nicht mehr hinter der âLadenthekeâ versteckt werden. Andererseits wird schon die Darstellung von Brustwarzen im Internet zensiert und KI- Chatbots brechen bei der Eingabe von Begriffen wie âEroticaâ die Antwort ab. Wie also dĂŒrfen das Nackte und der Akt tatsĂ€chlich im Bild explizit werden? Das ist der spannungsvolle Hintergrund im FOKUS des vorliegenden Kunstforum-Bandes, herausgegeben von Martin Seidel. AuĂerdem gibt es im FORUM dieses Bandes viele spannende Berichte und GesprĂ€che mit KĂŒnstler*innen zu entdecken â u. a. mit dem derzeitigen Star der Tanzszene, Isaac Chong Wai und der in einzigartiger Weise mit GeschlechteridentitĂ€t und Herkunft arbeitenden Musikerin, DJ und PerformancekĂŒnstlerin Juliana Huxtable. DarĂŒber hinaus stellen wir die neue Kuratorin der documenta 16, Naomi Beckwith vor, reisen nach Krakau ins Atelier von Tomasz KrÄcicki, zur Biennale in Sharjah und nach Chemnitz zur Kulturhauptstadt, um das Projekt Purple Path zu erkunden. Wie immer ïŹnden Sie ergĂ€nzend dazu zahl reiche kenntnisreich verfasste Besprechungen aktueller Ausstellungen und unseren neuen Ausstellungs kalender am Ende des Heftes.
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Aktdarstellungen sind so alt wie die Kunstgeschichte selbst und ĂŒber die Jahrhunderte immer wieder mit Tabus besetzt. Dabei verĂ€ndern sich die Ansichten und Ausdrucksweisen des Nackten, Erotischen und Sexuellen in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart. Sogenannte âfreizĂŒgigeâ Kunst kann wesentlich zu einer verĂ€nderten, offeneren gesellschaftlichen Wahrnehmung des Sexuellen beitragen, tabulos und dabei aufklĂ€rend sein. Seit dem 19. Jhd. scheint die Gesellschaft diesbezĂŒglich fĂŒr Bilder und Diskurse eine Entwicklung zu mehr Offenheit und Toleranz zu erfahren, auch diverse GeschlechteridentitĂ€ten dĂŒrfen sichtbar(er) ausgelebt und PornograïŹsches muss nicht mehr hinter der âLadenthekeâ versteckt werden. Andererseits wird schon die Darstellung von Brustwarzen im Internet zensiert und KI- Chatbots brechen bei der Eingabe von Begriffen wie âEroticaâ die Antwort ab. Wie also dĂŒrfen das Nackte und der Akt tatsĂ€chlich im Bild explizit werden? Das ist der spannungsvolle Hintergrund im FOKUS des vorliegenden Kunstforum-Bandes, herausgegeben von Martin Seidel. AuĂerdem gibt es im FORUM dieses Bandes viele spannende Berichte und GesprĂ€che mit KĂŒnstler*innen zu entdecken â u. a. mit dem derzeitigen Star der Tanzszene, Isaac Chong Wai und der in einzigartiger Weise mit GeschlechteridentitĂ€t und Herkunft arbeitenden Musikerin, DJ und PerformancekĂŒnstlerin Juliana Huxtable. DarĂŒber hinaus stellen wir die neue Kuratorin der documenta 16, Naomi Beckwith vor, reisen nach Krakau ins Atelier von Tomasz KrÄcicki, zur Biennale in Sharjah und nach Chemnitz zur Kulturhauptstadt, um das Projekt Purple Path zu erkunden. Wie immer ïŹnden Sie ergĂ€nzend dazu zahl reiche kenntnisreich verfasste Besprechungen aktueller Ausstellungen und unseren neuen Ausstellungs kalender am Ende des Heftes.











