
Behelfsheim
WĂ€hrend und kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs entstanden im zerstörten Hamburg tausende von Behelfsheimen inmitten von Kleingartenvereinen, da diese vom Bombardement der Alliierten weitgehend verschont geblieben waren. moreKonstruiert aus TrĂŒmmern oder einfachsten Baumaterialien, haben die meisten dieser HĂ€user seit ihrer Entstehung eine stetige bauliche VerĂ€nderung erfahren um sie strukturell oder rĂ€umlich aufzuwerten. Die ErstbewohnerInnen und ihre Nachkommen wurden mit einem lebenslangem Bleiberecht ausgestattet, aber die Zeit der Behelfsheime geht nun langsam dem Ende entgegen, da diese Wohnform nicht lĂ€nger geduldet wird: Wohnraum in der Stadt ist knapp und das dauerhafte Wohnen in SchrebergĂ€rten ist den Behörden ein Dorn im Auge. Nach dem Tod oder Auszug der BewohnerInnen werden die HĂ€user abgerissen oder auf die GröĂe einer Schrebergartenlaube zurĂŒckgebaut.Die Fotoarbeit beschĂ€ftigt sich mit dem Innen und Aussen dieser letzten existierenden Behelfsheime.Sie dokumentiert einen HĂ€usertyp und dessen MaterialitĂ€t, bei dem Nachkriegsgeschichte sichtbar wird und sie ist die letztmögliche Dokumentation eines Provisoriums, das die Zeit bis heute ĂŒberdauert hat.
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WĂ€hrend und kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs entstanden im zerstörten Hamburg tausende von Behelfsheimen inmitten von Kleingartenvereinen, da diese vom Bombardement der Alliierten weitgehend verschont geblieben waren. moreKonstruiert aus TrĂŒmmern oder einfachsten Baumaterialien, haben die meisten dieser HĂ€user seit ihrer Entstehung eine stetige bauliche VerĂ€nderung erfahren um sie strukturell oder rĂ€umlich aufzuwerten. Die ErstbewohnerInnen und ihre Nachkommen wurden mit einem lebenslangem Bleiberecht ausgestattet, aber die Zeit der Behelfsheime geht nun langsam dem Ende entgegen, da diese Wohnform nicht lĂ€nger geduldet wird: Wohnraum in der Stadt ist knapp und das dauerhafte Wohnen in SchrebergĂ€rten ist den Behörden ein Dorn im Auge. Nach dem Tod oder Auszug der BewohnerInnen werden die HĂ€user abgerissen oder auf die GröĂe einer Schrebergartenlaube zurĂŒckgebaut.Die Fotoarbeit beschĂ€ftigt sich mit dem Innen und Aussen dieser letzten existierenden Behelfsheime.Sie dokumentiert einen HĂ€usertyp und dessen MaterialitĂ€t, bei dem Nachkriegsgeschichte sichtbar wird und sie ist die letztmögliche Dokumentation eines Provisoriums, das die Zeit bis heute ĂŒberdauert hat.











